Hegau-Vulkane
Aktualisiert am 05.10.2026 · Redaktion ausflugsziele-bodensee.de
Die Hegau-Vulkane sind erloschene Vulkankegel westlich des Bodensees, darunter Hohentwiel, Hohenkrähen, Mägdeberg, Hohenhewen und Hohenstoffeln.
Was bedeutet Hegau-Vulkane am Bodensee?
Der Hegau ist eine Landschaft nordwestlich des Bodensees. Bekannt ist er für die Hegau-Vulkane, markante Kegelberge, die sich aus einer eher flachen bis hügeligen Umgebung erheben. Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) nennt als Beispiele den Hohentwiel, den Hohenstoffeln und den Hohenhewen. Dazu kommen unter anderem der Hohenkrähen und der Mägdeberg.
Der Vulkanismus setzte im mittleren Miozän ein, vor etwa 14 Millionen Jahren. Es entstand ein Vulkanfeld mit rund einem Dutzend Vulkanen. Heute sieht man nur noch Erosionsreste der Ausbruchsschlote. Mehrere Berge bestehen aus Phonolith, einem hellgrauen, dichten Gestein, das auch Klingstein heißt, andere aus dunklem Nephelinit. Auf den Kegeln stehen Burgruinen.
Für Ausflügler sind die Vulkane Wander- und Aussichtsziele. Nach Angaben der Region Untersee und Hegau blickt man von oben weit über die Seeregion bis zur Alpenkette. Auf den Felsen und Trockenrasen leben seltene Tiere und Pflanzen, deshalb sind Schutzgebiete und Wegegebote zu beachten. Der Hohentwiel bei Singen ist der bekannteste Gipfel und hat eine eigene Festungsruine.
Welche Begriffe hängen mit Hegau-Vulkane zusammen?
Hegau-Vulkane steht im Glossar in Verbindung mit Hohentwiel, Untersee, Höri, Bodensee-Radweg und Oberschwaben.
Welche Quellen belegen die Angaben zu Hegau-Vulkane?
Der Eintrag zu Hegau-Vulkane stützt sich auf 3 Quellen, geprüft zum 05.10.2026.