Konstanzer Konzil
Aktualisiert am 05.10.2026 · Redaktion ausflugsziele-bodensee.de
Das Konstanzer Konzil war eine Kirchenversammlung von 1414 bis 1418 in Konstanz, auf der das Abendländische Schisma endete und Papst Martin V. gewählt wurde.
Was bedeutet Konstanzer Konzil am Bodensee?
Das Konzil von Konstanz tagte vom 5. November 1414 bis 22. April 1418 und wurde auf Betreiben des römisch-deutschen Königs Sigismund einberufen. Damals beanspruchten drei Päpste das Amt, die Kirche drohte zu zerbrechen.
Konstanz wurde laut Planet Wissen wegen seiner Lage in Europa und als Reichsstadt und Bischofssitz zum Tagungsort gewählt. Delegierte aus der ganzen christlichen Welt kamen in die Stadt.
Das wichtigste Ergebnis: Die drei Päpste wurden zum Rücktritt aufgefordert, danach war der Weg zur Wahl eines einzigen Papstes frei. 1417 trat im Konstanzer Kaufhaus das Konklave zusammen und wählte Martin V. Es war die einzige Papstwahl auf deutschem Boden. Das Gebäude am Hafen heißt heute Konzilgebäude. Zum Konzil gehört auch die Verurteilung des Theologen Jan Hus, der 1415 verbrannt wurde. An ihn erinnert in Konstanz der Hussenstein.
Für deinen Besuch heißt das, dass in Konstanz mehrere Orte an das Konzil erinnern, vom Münster über das Konzilgebäude bis zum Hussenstein. Konstanz wird deshalb oft als Konzilstadt bezeichnet. Aktuelle Angebote erfährst du bei der Tourist-Information Konstanz.
Welche Begriffe hängen mit Konstanzer Konzil zusammen?
Konstanzer Konzil steht im Glossar in Verbindung mit Untersee, Seerhein, Obersee, Hörnle und Autofähre Konstanz Meersburg.
Welche Quellen belegen die Angaben zu Konstanzer Konzil?
Der Eintrag zu Konstanzer Konzil stützt sich auf 2 Quellen, geprüft zum 05.10.2026.