Schwäbisches Meer
Aktualisiert am 05.10.2026 · Redaktion ausflugsziele-bodensee.de
Schwäbisches Meer ist eine scherzhafte Bezeichnung für den Bodensee, der nach den Seedaten der IGKB 536 Quadratkilometer Fläche hat.
Was bedeutet Schwäbisches Meer am Bodensee?
Mit dem Schwäbischen Meer ist der Bodensee gemeint. Die Bezeichnung gilt heute als scherzhaft, früher war sie eher poetisch. Der Vergleich mit einem Meer liegt nahe: Die IGKB nennt für den ganzen See 536 Quadratkilometer Fläche, 48 Kubikkilometer Rauminhalt und 273 Kilometer Uferlänge. An den Ufern liegen Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Die Herkunft des Namens beruht nach der gängigen Darstellung auf einem Irrtum. Autoren der frühen Neuzeit und der Aufklärung übernahmen die Bezeichnung von antiken Schriftstellern. Die Römer meinten mit Mare Suebicum aber nicht den Bodensee, sondern manchmal die Ostsee. Übertragen wurde der Name auf den größten See im ehemaligen Herzogtum Schwaben.
Der amtliche Name hat eine andere Wurzel: Er geht auf die fränkische Königspfalz Bodama im Ort Bodman am nordwestlichen Seeende zurück. In anderen Sprachen heißt der See nach Konstanz, etwa Lake Constance. Für die Reiseplanung sind die Seeteile selbst wichtiger als der Spitzname: Obersee, Untersee und Überlinger See unterscheiden sich in Größe, Ufern und Grenzverhältnissen.
Welche Begriffe hängen mit Schwäbisches Meer zusammen?
Schwäbisches Meer steht im Glossar in Verbindung mit Obersee, Untersee, Überlinger See und Seerhein.
Welche Quellen belegen die Angaben zu Schwäbisches Meer?
Der Eintrag zu Schwäbisches Meer stützt sich auf 3 Quellen, geprüft zum 05.10.2026.