Föhn
Aktualisiert am 05.10.2026 · Redaktion ausflugsziele-bodensee.de
Der Föhn ist ein warmer, trockener Fallwind an der windabgewandten Seite eines Gebirges, der am Bodensee bei Südwind für klare Sicht auf die Alpen und für starke Böen sorgen kann.
Was bedeutet Föhn am Bodensee?
Föhn entsteht, wenn kräftiger Wind ein Gebirge überströmt. Auf der Luvseite staut sich die Luft und es regnet, auf der Leeseite sinkt sie ab, erwärmt sich und trocknet aus.
MeteoSchweiz beschreibt dies als warme und vor allem trockene Fallwinde, die häufig Sturmstärke erreichen. Nördlich der Alpen heißt die Lage Südföhn, weil der Wind aus Süden weht.
Das Vorland der Alpen am Bodensee gilt als eines der deutschen Föhngebiete. Typisch ist die klare Luft: Weil wenige Partikel in ihr schweben, wirken die Berge näher, und der Blick vom Pfänder oder von den Uferpromenaden reicht weit. Menschen reagieren auf Föhn teils mit Beschwerden, die als Föhnkrankheit bezeichnet werden.
Für deinen Ausflug ist vor allem der Wind wichtig. Bei Föhn kann es auf dem Wasser plötzlich böig werden. Nimm blinkende orangefarbene Warnleuchten am Ufer ernst, auch wenn der Himmel noch klar ist. Schiffsfahrten, Stand-up-Paddling und Segeln planst du an solchen Tagen mit Reserve. Auch für Fahrten auf Pfänder oder Säntis lohnt vorab ein Blick auf die Angaben der Betreiber.
Welche Begriffe hängen mit Föhn zusammen?
Föhn steht im Glossar in Verbindung mit Sturmwarnung Bodensee, Pfänder, Säntis, Obersee und Badestelle.
Welche Quellen belegen die Angaben zu Föhn?
Der Eintrag zu Föhn stützt sich auf 3 Quellen, geprüft zum 05.10.2026.