Seeforelle
Aktualisiert am 05.10.2026 · Redaktion ausflugsziele-bodensee.de
Die Seeforelle ist eine großwüchsige Form der Forelle, die im Freiwasser des Bodensees lebt und zum Laichen in die Zuflüsse aufsteigt.
Was bedeutet Seeforelle am Bodensee?
Die Seeforelle ist keine eigene Art, sondern eine großwüchsige Form der Forelle, die in großen, sauerstoffreichen Seen lebt. Seeforellen werden meist 40 bis 80 Zentimeter lang.
Im Bodensee gehört sie nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zusammen mit Felchen und Seesaibling zu den Fischen, die vor allem im Freiwasser leben. Das Freiwasser liegt weit draußen im offenen See. Die Behörde beschreibt sie als großwüchsigen Raubfisch.
Typisch ist die Wanderung: Zum Laichen steigen die Tiere im Herbst, etwa von September bis Dezember, in die Zuflüsse auf und suchen kiesigen Grund. Nach dem Schlüpfen wandern die Jungfische in den See zurück. Auch menschliche Hilfe spielt eine Rolle: Brutanstalten am Obersee erbrüten Seeforelleneier und ziehen Jungfische für den Besatz des Sees auf.
Als Ausflügler siehst du sie selten, denn sie bleibt im tiefen Wasser. Die Seeforelle gehört zu den für Berufs- und Angelfischerei wichtigen Arten am See. Die Fischerei im Obersee wird von den Anrainerstaaten gemeinsam geregelt, die Regeln können sich ändern.
Welche Begriffe hängen mit Seeforelle zusammen?
Seeforelle steht im Glossar in Verbindung mit Felchen, Kretzer, Obersee, Alpenrhein und Rheindelta.
Welche Quellen belegen die Angaben zu Seeforelle?
Der Eintrag zu Seeforelle stützt sich auf 2 Quellen, geprüft zum 05.10.2026.