Mostindien
Aktualisiert am 05.10.2026 · Redaktion ausflugsziele-bodensee.de
Mostindien ist der scherzhafte Beiname des Kantons Thurgau, der auf seinen Obstbau und den Most anspielt.
Was bedeutet Mostindien am Bodensee?
Mostindien ist ein Spitzname für den Schweizer Kanton Thurgau am südlichen Bodensee- und Untersee-Ufer. Das Wort ist ein Wortspiel: Most steht für Obstwein und Obstsaft, Indien klingt an Ostindien an.
Nach Wikipedia, die sich auf das Schweizerische Idiotikon stützt, taucht die Bezeichnung 1853 erstmals in der Zeitschrift Postheiri auf. Dort wurde der Thurgau in Form einer Mostbirne gezeichnet und mit Most-India beschriftet. Zur Herkunft des Namens kursieren auch andere Deutungen, etwa die Dreiecksform des Kantons.
Der Name passt zur Landschaft, denn Obstbau prägt den Thurgau. Thurgau Tourismus beschreibt, wie im Frühjahr die Obstbäume blühen und Mostindien zum Blütenmeer in Weiß und Rosa wird, und wie im Herbst der Most frisch ab Presse fließt. Laut Thurgau Tourismus führen Spaziergänge und Velotouren durch Obstgärten und entlang des Sees.
Für deinen Ausflug heißt das: Wer im Thurgau unterwegs ist, trifft auf Obstgärten und Streuobstwiesen. Wann die Blüte ist oder welche Angebote es gibt, ändert sich von Jahr zu Jahr. Prüfe aktuelle Touren und Termine bei Thurgau Tourismus.
Welche Begriffe hängen mit Mostindien zusammen?
Mostindien steht im Glossar in Verbindung mit Thurgau, Müller-Thurgau, Weinbau am Bodensee, Untersee und Kretzer.
Welche Magazin-Artikel erwähnen Mostindien?
Im Bodensee-Magazin gibt es 2 Artikel, die Mostindien im Titel nennen: Entdeckertour Mostindien Route Ausflug mit Obstgärten und Naturgenuss und Radwandern und Genuss erleben in Mostindien Thurgau am Bodensee.
Welche Quellen belegen die Angaben zu Mostindien?
Der Eintrag zu Mostindien stützt sich auf 3 Quellen, geprüft zum 05.10.2026.

