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Kulinarik

Weinbau am Bodensee

Aktualisiert am 05.10.2026 · Redaktion ausflugsziele-bodensee.de

Kurz zusammengefasst

Weinbau am Bodensee ist der Rebbau in Lagen zwischen etwa 400 und 560 Metern Höhe, den der See als Wärmespeicher möglich macht; typische Sorten sind Müller-Thurgau und Spätburgunder.

Was bedeutet Weinbau am Bodensee am Bodensee?

Dass am Bodensee Wein wächst, verdankt die Region dem See selbst. Nach Bodensee.de wirkt die große Wassermasse als Wärmespeicher, der Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht und zwischen den Jahreszeiten ausgleicht.

Das Wasser spiegelt außerdem Sonnenlicht in die Rebberge. So gedeihen wärmeliebende Reben in Höhen von 400 bis 562 Metern über dem Meer. Oft gibt es einen langen, milden Herbst, Frostschäden sind nach diesen Angaben selten. Die Sonnenscheindauer in der Vegetationszeit von April bis Oktober beträgt etwa 1.400 Stunden.

Rund um den See gehören die Winzer politisch zu unterschiedlichen Anbaugebieten, sie sprechen aber gern vom Anbaugebiet Bodensee. Als Top-Sorten nennt Bodensee.de Spätburgunder, Müller-Thurgau, Grauer Burgunder und Weißer Burgunder. Am Seeufer liegen eiszeitliche Verwitterungsböden mit Moränenschotter auf Süßwassermolasse, im Hegau wachsen Reben auf Vulkangestein, am Hochrhein auf Schwemmsand.

Für Ausflüge findest du Weinberge zum Beispiel in den Meersburger Weinbergen und rund um Hagnau. Zu Verkostungen und Zeiten fragst du direkt beim jeweiligen Weingut nach. Bodensee.de listet auch Weinfeste in der Region.

Welche Begriffe hängen mit Weinbau am Bodensee zusammen?

Weinbau am Bodensee steht im Glossar in Verbindung mit Müller-Thurgau, Hegau-Vulkane, Überlinger See, Thurgau und Mostindien.

Welche Quellen belegen die Angaben zu Weinbau am Bodensee?

Der Eintrag zu Weinbau am Bodensee stützt sich auf 2 Quellen, geprüft zum 05.10.2026.